 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 | Pressepiegel |
|
|
Mit fetzigen Oldies ins neue Jahr gestartet
|
|
Oldies Club Wetterau hat The Bubbles zu Gast – Sänger kommt mit Kiss-Maske auf die Bühne
Reichelsheim-Beienheim (har): Mit einem rockigen Partyabend ist der Oldies-Club Wetterau am Dienstag im >>Raabenest<< ins neue Jahr gestartet. Für gute Stimmung sorgten The Bubbles, die zum ersten Mal zu Gast waren. Die fünf Musiker um Sänger Tom Hörner bezeichnen sich selbst als Gute-Laune-Band, was sie im voll besetzten Saal auch unter Beweis stellten. Die Band aus dem Main-Taunus-Kreis eröffnete ihr Programm mit dem Kiss Klassiker >>I was made for lovin you<<, zu dem der Sänger eine Kiss-Maske aufgesetzt hatte. Immer wieder trieb Tom Hörner nicht nur seine Mitstreiter an, sondern auch die Fans im Saal, in dem er die Bühne verließ oder Texttafeln hoch hielt. Bereitwillig >>sangen<< die Besucher die >>schwierigen Texte<< wie >>Aaah<< oder >>Hey<< als Backgroundchor mit. Mehrmals wechselte Hörner am Abend sein Outfit. Rüschenhemd und Schlaghose ersetzte er nach der ersten Pause durch Rockerkleidung. Zu Falcos >>Komissar<< erschien Hörner im Lodenmantel und Polizeikappe und rockte ebenso über die Bühne wie Leadgitarrist Thomas Ziegler und Bassist Bernhard Roth. Schlagzeuger Uwe Scholz überzeugte auch als Sänger, und auch Keyboarder Sepp Steudel verließ schon mal seinen Platz, um in der ersten Reihe mitzumischen. Vielfältig ist das Repertoire der Band, die mit einer Hard-Rock-Version von >>Marmor, Stein und Eisen bricht<< ebenso begeisterte wie mit selten gecoverten Hits von den Simple Minds, Golden Earring oder dem Electric Light Orchestera. Vor allem im zweiten Teil jagte ein Höhepunkt den nächsten, etwa bei Pink Floyds Hymne >>The Wall<< und >>Ballroom Blitz<< voon Sweet. Der Spaß, den die fünf Musiker auf der Bühne hatten, übertrug sich schnell auf die Besucher, die bei den Hits der Neuen Deutschen Welle wie >>Major Tom<< oder >>Skandal im Sperrbezirk<< lautstark mitsangen. Ein Platz auf der Tanzfläche war zu diesem Zeitpunkt kaum noch zu finden.
|
|
|
Hörner ist der Vollprofi
|
|
Oberurseler Woche 03.11.2011
Nostalgie Genuss bei der zweiten Beat-Night
Oberursel: Da war sie wieder – die unvergängliche Ära des Beat und Rock’n Roll in ihrer schönsten Ausprägung. Wer am Samstag bei der zweiten Beat-Night in der Stadthalle in die strahlenden, wenn auch nicht mehr ganz so makellos glatten Gesichter des Publikums schaute, musste erkennen, dass diese ewig junge Ära zweifellos schon unter die Rubrik „gute alte Zeit“ fällt. Die Musik bereitet vielleicht gerade deshalb immer wieder umso mehr nostalgischen Genuss. Zwei Top-Bands haben die Veranstalter Peter Neidhardt und Dave Achim Obst wieder auf die Bühne gebracht. Interessant, dass „The 2nd Generation“ aus Gießen, die vergangenes Jahr als Vorgruppe die Stimmung für den Auftritt der „Lords“ angeheizt hatten, nun als Top Act die Bühne betraten – ein untrügliches Indiz, auf welch hohem Niveau sich diese Band bewegt. Doch die „Bubbles“ aus Hofheim, die nun den Part der Aufwärmer übernommen hatten, standen dem in nichts nach. Vom ersten Akkord an sprang der Funke auf die 500 Beat Fans über. Stilecht in Leder stürmte Frontmann Tom Hörner die Bühne mit „I was made for lovin‘ you“ von AC/DC. Schon beim ersten Refrain wurde die große Tanzfläche von den Mutigsten genutzt. Sie füllte sich schnell, der Sänger riss sich die Maske vom Gesicht. Schweißperlen wurden sichtbar. Er nahm beim „Rockin‘ all over the world“ mit Status Quo das ganze Publikum mit, ließ mit Bryan Adams den „Summer of 69“ und den Hessentag 2011 in Oberursel noch einmal aufleben. Hörner ist der Vollprofi. Nicht nur mit seiner Stimme, sondern mit ganzem Körpereinsatz versetzte er sich und das Publikum in die wilde Zeit zurück. Er sprang auf und von der Bühne, umarmte mit seinen Armen den kompletten Saal, fixierte sein Publikum mit den Augen und ausgestreckten Armen, sank auf die Knie und stürmte sogar den linken Teil des Parketts wo das gemütliche Zusammensitzen an Tischen eher Assoziationen an einen Tanztee als an eine furiose Beat-Night auslöste. Doch der Schein trog. Auch wenn ein Teil der Beat-Generation mittlerweile Bequemlichkeit hoch schätzt, sind diese jung gebliebenen Rock’n Roller durchaus noch immer in der Lage, von Null auf 100 durchzustarten, sobald auf ihrem Tisch einer tanzt, mit Deep Purple vom „Easy Livin“ singt und zu dem Bekenntnis animiert, „I love Rock’n Roll“, wie es Hörner getan hat. Noch etwas weiter zurück in die tiefen 60er Jahre greifen Daniel, Marcus, Dennis und Christian von „The 2nd Generation“. Sie sind in der Tat die zweite Generation, denn erlebt hat diese Zeit keiner von ihnen. Doch dass sich die Leute, die in den 70er und 80er Jahren geboren sind, genau dieser Musik zuwenden, zeigt, wie zeitlos aktuell und wegweisend für die kommenden Jahrzehnte der Sound von damals war. Perfekt begeister das junge Quartett mit den legendären Songs der Beatles, Hollies, Searchers, Stones und vielen weiteren Zeitgenossen sein Publikum. Das Geheimnis ihres unnachahmlichen originalgetreuen Coversounds. Sie spielen auf Original-Instrumenten und verwenden Verstärker aus jener Zeit. Die Musik geht ins Blut, ob man will oder nicht und plötzlich drängen sich alle auf der Tanzfläche, auch wenn sie eigentlich nur brav den alten Liedern zuhören wollten. Logisch, dass für dieses Feeling eine Nacht zu kurz ist. Aber nach dem neuerlichen Erfolg dürfte außer Frage stehen, dass die dritte Beatnacht 2012 praktisch schon beschlossene Sache ist.
|
|
|
Tom Hörner gibt alles
|
|
Taunus Zeitung 01.11.2011
Da tanzen alle mit
Zweite Beat-Night begeistert knapp 500 Fans in der Stadthalle
Waren sie im vergangenen Jahr bei der ersten "Beat-Night" die Vorgruppe von den Lords, so bestritten sie diesmal das Hauptprogramm: Die Gießener Band "The 2nd Generation" brachte den Oberurselern am Wochenende Beat, Twist und Rock ‘n‘ Roll vom Feinsten in die Stadthalle.
Von Andrea Rosenbaum
Oberursel. Davon ausgehend, dass sich die Serie des guten "Supports" bei den Oberurseler Beat-Nächten fortsetzt, dürften 2012 "The Bubbles" als Topact die Bühne der Stadthalle besteigen. Denn 2010 hatten die Beatmacher Peter Neidhardt und Dave Achim Obst unter dem Motto "Remember The Star-Club" die Band "The 2nd Generation" als Vorgruppe für die legendären Lords engagiert. Da die stark an die Beatles erinnernden Jungs aus Gießen bei vielen besser ankamen als die wesentlichen populäreren Lords, wurden sie zur zweiten Beat-Nacht am Samstag als Hauptattraktion gebucht. Und die etwas älteren "Bubbles" dürfen ihnen an diesem Abend den Weg bereiten. Die Hofheimer haben sich mit Liedern von Kiss, Status Quo, Pink Floyd, Led Zeppelin und Bryan Adams mehr dem Rock ‘n‘ Roll der 70er/80er Jahre verschrieben. Dabei macht Sänger Tom Hörner in schwarzen Lederhosen und Schornsteinfegerjacke aus Samt mit Goldknöpfen, sowie einer zum Kiss-Song passenden Maske und Perücke eine prima Figur. "Die sind klasse", meint denn auch eine Oberhöchstädterin begeistert, "wenn man wie ich auf Heavy Metal steht, ist das genau das Richtige. Denen nimmt man ab, dass sie diese Zeit erlebt haben." Währenddessen läuft Daniel Ehrhardt, Sänger von "The 2nd Generation", aufgeregt durchs Publikum. "Es ist großartig, dass wir heute als Hauptact hier sein dürfen, es macht einen Riesenspaß in Oberursel zu spielen", sagt er noch schnell im Vorübergehen, bevor er sich mit seinen Bandmitgliedern hinter der Bühne trifft.
Tom Hörner gibt alles
Doch er hat noch eine Menge Zeit, denn das Repertoire der "Bubbles" ist groß, und die Leute wollen es hören. Temperamentvoll haut die Band "Easy Livin‘" von Uriah Heep raus. So langsam kann keiner der knapp 500 Besucher die Füße mehr still halten. Überall wird gewippt und gezappelt. "Radar Love" von Golden Earring kommt da genauso gut an wie "Locomotive Breath" von Jethro Tull. Tom Hörner, der äußerlich ein wenig an den jüngeren Wolfgang Ambros erinnert, gibt alles bei "Whole Lotta Love" von Led Zeppelin, er kreischt, wimmert, schreit, fällt auf die Knie – er lebt diesen Song. Natürlich sind inzwischen alle in der Halle geboren, um wild zu sein, und die "Bubbles" geben den Orschelern, was sie dazu noch brauchen, nämlich "Born To Be Wild" von Steppenwolf. "Wenn ihr jetzt glaubt, das ist nicht zu toppen", ruft Hörner außer Atem in die tanzende Menge, "da behaupte ich das Gegenteil." Er behält Recht, schickt sein Publikum auf den "Highway To Hell" von AC/DC, bei dem nun wirklich jeder mitsingt.
Jetzt müssen die Fans der sympathischen zweiten Generation nicht mehr lange warten. Eine kurze Pause,dann begrüßt Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) die Gäste in der Stadthalle. "Es gibt doch noch Steigerung und die heißt ,2nd Generation‘, die Band, die vergangenes Jahr schon so gut gefallen hat." Sauber und gekonnt präsentieren die vier Musiker ihren ersten Song. Doch eigentlich braucht die Oberurseler jetzt keiner noch mit "Come On And Sing" aufzufordern: Die Tanzfläche wird immer größer, sitzen mag keiner mehr und mitsingen will jeder. Kein Wunder, bei Titeln wie "Somebody Help Me", "Hippie Hippie Shake", "Eight Days A Week", "Painter Man", "You Really Got Me" und vor der ersten Pause "Get Out Of My Cloud". Allerdings will hier im Moment keiner, dass "The 2nd Generation" aus seinem Dunstkreis entschwinden. Aber es bleiben ja nach der Pause noch 2 mal 45 Minuten Beat, Twist und Rock ‘n‘ Roll vom Feinsten.
|
|
|
|
|
|
Fetziger als das Original
|
|
Marxheim - Auf dem Fabrikgelände sind schon von weitem die wummernden Bässe zu hören. Steigt man die Außentreppe an der alten Fabrikhalle empor, wird der rockige Sound eindeutiger. Im Probenraum angekommen wackeln die Wände und unter Tarnnetzen an der Decke drohen die Colaflaschen von der Theke zu hüpfen. Sind Deep Purple oder Black Sabbath wieder unter uns? Wohl kaum, denn wer hier Musik macht, sind die "Bubbles". Die fünfköpfige Live- und Coverband feiert in diesem Jahr ihren zehnten Geburtstag. Wer sie von Festen wie dem Wäldchestag in Hofheim als Interpreten der Bubble-Gum Musik, deren blubbernder Sound der Band den Namen gab, und Songs wie "Jenny Jenny" der späten 60er Jahre kennt, wird heute feststellen, dass die Band ihr Repertoire inzwischen beträchtlich erweitert hat. Den Namen aus ihren Anfängen haben sie behalten, doch die fünf haben sich weiterentwickelt und ihr Programm dem Zeitgeist angepasst. "Wir haben für jede Altersgruppe etwas an Hits und Oldies dabei. Vom Rock'n'Roll der 60er bis zu den Songs der 80er und 90er spielen wir so ziemlich alle Musikstile" erzählt Basser Bernhard (Berny) Roth. "Unsere Fans sind der Meinung, wir sind fetziger als das Original", wenn wir die Rock-Klassiker wie "Smoke on the Water" oder die Hits von BonJovi spielen. Bleibt Bernhard Roth neben den Proben seiner Steuerberatertätigkeit noch Zeit, baut und bastelt er leidenschaftlich gerne Gitarren. Für die Songs der Rockband U2 oder die bekannten "Mitgröler" aus der Neuen Deutschen Welle ist der neue Sänger Tom Hörner, der seit zwei Jahren zu den "Bubbles" gehört aufgrund seiner Stimme geradezu prädestiniert. Wir freuen uns, wenn das Publikum begeistert mitsingt." Ob es die "Rosi" aus dem Sperrbezirk oder der Schampus an der Bar der "Schickeria" ist, der gebürtige Franke ist genau der richtige Interpret. Im zivilen Leben ist er Mikrobiologe. Ein neuartiges Toilettenpapier, derzeit vermarktet durch einen knuffigen Brummbär, ist unter seiner Regie entwickelt worden. (Artverwandtschaft ist hier nicht ausgeschlossen.) Einen fünfstündigen Live-Auftritt mit Sound zu erfüllen, ist für die Bubbies kein Problem. "Wir können aus einem Repertoire von über 100 Liedem schöpfen , sagt Uwe Scholz. Der für Objektschutz zuständige Wachpolizist ist Drummer der Band. "Am meisten Spaß haben wir, wenn richtig abgetanzt wird vor der Bühne", finden Keyboarder Fredy Großmann und Gitarrist Thomas Ziegler. "Wir sind eben eine richtige Live-Band, so nebenbei ist bei uns nicht drin." Wenn sie gerade keine Musik machen, baut Ingenieur Thomas Ziegler Autos, während der EDV-Berater Fredy Großmann zur Zeit auf Stellensuche ist. Unterstützt werden die fünf Jungs aus Marxheim und Kriftel von Matthias Gall, der für den richtigen Sound sorgt, und von Andreas Nix, der für die Lichteffekte zuständig ist. Mehr Infos und Demos zum Reinhören sind im Internet zu finden, Kontakt außerdem unter info@the-bubbles.de. Wer Lust hat, die fünf Bubbles demnächst live zu erleben, hat beim "Rock in den Mai" am 30. April bei der Krifteler Feuerwehr Gelegenheit dazu. Heidi Werkmann
|
|
|
|
|
|
Schwalbach - Der Sänger verausgabt sich. Er steigt sogar auf eine Bank, wozu ein scharfes Auge gehört. Denn Platz gibt es kaum noch. Vielleicht schrecken die Besucher vor der Aufmachung der Rockröhre zurück. Die Leute sitzen rund um den Brunnen auf dem unteren Marktplatz. Sie essen, trinken und plauschen, plauschen... Der Sänger hat einen selten ausgeprägten Sinn für Unkleidsames. Alleine das Hemd: einfach großartig. Das putzige, Bauch betonende Stück hat irgendwie gar kein Muster, erinnert dennoch gleichermaßen an Kuhhautflecken und an Zebrastreifen. Der Kragen sieht aus, als wäre er mit einer Steinkanone des 18.Jahrhunderts reingeschossen worden. Dazu trägt der gute Mann einen blindmachenden Kettengurtel aus Messing. Damit wird er aber keineswegs zum Kinderschreck. Ein Bub, so um die vier Jahre, wird unter Protest — "Nein!!!" — von der Frau Mama entfernt. Dazu noch der Hinweis — kleine Buben schätzen das kaum als Argument: "Es ist viertel vor neun!" Auch wer sich nicht vom Outfit irritieren ließ und hinhörte, nahm wahr: "The Bubbles" ist eine Cover-Band von sehr hörenswertem Format. Eigenartig deshalb, warum die Stimmung zwar gut, aber nicht richtig bärig gewesen. Das Rätsel löste sich nach der Pause. Die Leute haben auf die echten Hits der Formation gewartet, und das sind Neue-Deutsche-Welle-Lieder wie "Skandal im Sperrbezirk", "Ich will Spaß" oder den Petry-Song ,,Wahnsinn . Also deutsche Titel. Da liefen The Bubbles richtig zur Hochform auf. Verzückt stimmten die Besucher in die Refrains ein und es fing inmitten der Betonblocks an zu brodeln. Kaum einer sichtete die schwarz-grauen Wolken, die allmählich übers Rathaus krochen. Sie hingen noch eine Weile tatenlos überm Marktplatz, um sich dann machtvoll zu entladen. Es goss in Strömen. Die Musiker hatten vorgesorgt und schon von Anfang an auf allem Wasserscheuen blaue Müllsackspitzenhäubchen. Die konnten dann als Schutzmantel einfach über Lautsprecherboxen und anderes Gerät gezogen werden. Das Publikum flüchtete Hals über Kopf. Zum Trost: Der Regen war bitternötig. Übrigens: "The Bubbles" ist eine Formation, die musikalisch mehr als Mittelmaß ist und die Leute prachtvoll unterhalten kann. Gesangsbeiträge gab es gleich von mehreren Bandmitgliedern, die für spezielle Titel stilsicher eingesetzt wurden. Hier noch "The Bubbles" im einzelnen: Thomas Ziegler (Gitarre, Gesang), Bernhard Roth (Bass), Tom Hörner (Gesang), Uwe Scholz (Gesang, Drums) und Fredy Großmann (Gesang, Keyboards). Alle Hände voll zu tun hatte der Verein Dallesmädchen und - buben, die für Essen und Trinken zuständig waren. Groß war der Andrang, flott der Service, was insgesamt gut für die Vereinskasse ist. Somit war auch dieser ,,Sommertreff‘ eine kugelrund gelungene Sache. Beim nächsten Sommertreff - am Donnerstag, 31. Juli, 18 Uhr - ist die "Blue Stars & Diane Tanzband" zu Gast und präsentiert Rock, Pop, Oldies. Die Bewirtung übernimmt der Schwimmclub Schwalbach. Der Eintritt ist wie gehabt frei.
|
|
|
|
|
|
Schwalbach - Am vergangenen Donnerstag fand der vierte Sommertreff mit der Gruppe >> The Bubbles << die Oldies aus Rock und Pop von den 60er bis zu den 80er Jahren spielten, auf dem Marktplatz statt. Wurden die Schwalbacher in den Wochen zuvor vom Regen verschont, so blieb es dieses Mal nicht ganz trocken. Zum Glück war der Abend schon vorangeschritten, denn eine tiefschwarze Wolke zog erst kurz nach 21:30 Uhr über die Schwalbacher hinweg. Nicht auszudenken für die Organisatoren und die Bewirtung der Dallesbuben, hätte es den starken Guss schon zu Beginn der Veranstaltung gegeben. Die Spielfreude der Gruppe "The Bubbles“ war jedoch nicht mit einer tiefschwarzen Wolke zu vergleichen, spielten sie doch ihre Hits der Neuen Deutschen Welle, als wäre sie gerade gestern gewesen. Mit dem Spielen der deutschen Gassenfeger aus den frühen 80er Jahren ließ die Gruppe nichts aus, um gute Laune zu verbreiten. Die Schwalbacher ließen es sich bei der Münchner ,,Schickeria“ der Spider Murphy Gang oder beim Klassiker "Völlig losgelöst" schmecken. So losgelöst war der Besucher dann doch nicht, wurde er durch die Gitarrenriffe, mit denen U2s "In the name of love" nachgespielt wurde, wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Der Ferienbeginn wurde so dann auch mit dem Kultsong "Hurra, hurra, die Schule brennt" guten NDW-Zeiten bei einem Schluck Bier oder Sauergespritztem gefeiert. Die Band überzeugte durch professionelles Covem alter Kultsongs, aber auch durch Lautstärke, die manchem zu deutlich erschien. Sänger Tom Hörner stieg teils auf eine Bank oder ging mit Mikro durch die voll besetzten Reihen, um Konzertatmosphäre entstehen zu lassen. Durch Klatschen begleitet und aufgemuntert zog der Sänger, gestärkt durch seine Band, alle seine Register. Die fünf Musiker, die aus Hofheim und Kriftel in die Ferne zogen, beherrschen ohne Zweifel ihr Handwerk. Auch die wieder in Mode gekommenen Schlager von der Marke wie ,,Wahnsinn“ ließen die Hände gen "Sternenhimmel".
|
|
|
|
|
|
HATTERSHEIM (tdl) - So gut gefüllt wie beim Konzert von „The Bubbles“ war der Hattersheimer Posthof in den letzten Wochen nur selten. Wer nicht früh genug aufgebrochen war, mußte mit einem Stehplatz vorlieb nehmen. Bei strahlendem Sonnenschein sorgten „The Bubbles“ mit einer bunten musikalischen Mischung aus zwei Jahrzehnten Rock und Popmusik für prima Stimmung im Innenhof der historischen Pferdewechselstation. Vom Rock‘n‘Roll der späten 50er und frühen 60er Jahre, über den Beat wie er u.a. durch den legendären Hamburger Star-Club und ab Mitte der 70er Jahre auch durch die Sendung „Beat-Club“ populär gemacht wurde, spannte sich das Repertoire der fünfköpfigen Formation. Der Bandname „The Bubbles“ ist gleichzeitig Programm, präsentiert die Gruppe bei ihren Gigs doch auch so manchen Klassiker der in den sechziger Jahren populären „Bubble-Gum-Music“. Bernhard Roth (Bass), Uwe Scholz (Schlagzeug), Frank Schmiedel (Gitarre). Thomas Ziegler (Gitarre) und Keyboarder Fredy Großmann haben sich durch zahlreiche Gigs im und außerhalb des Rhein-Main-Gebiets eine beachtliche Fangemeinde erspielt. Viele der Matineebesucher, das verrieten die Nummernschilder der rund um den Posthofgeparkten Autos, hatten einen beachtlichen Anfahrtsweg in Kauf genommen um ihre „fünf Lieblinge“ mal wieder live erleben zu dürfen. Nicht unerwähnt bleiben soll aber auch der sechste „Bubble“, Matthias Larry Gall, der am Sonntag - trotz Geburtstag - am Mischpult für ein mehr als ausgewogenes Klangbild sorgte.
|
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|
 |